Städtebaulicher Erfahrungsaustausch der Hansestadt Anklam

Der erste städtebauliche Erfahrungsaustausch der Hansestadt Anklam fand vom 15. bis 17. April 2018 in und mit der Stadt Lübbenau/Spreewald statt. Die Veranstaltung war eine Fortsetzung des vor fast zwei Jahren begonnenen gemeinsamen Erfahrungsaustausches beider Städte. Damals hatte der Stadtumbauprozess in der Hansestadt Anklam das Interesse der Lübbenauer geweckt.

An der Klausurtagung nahmen neben den Bürgermeistern beider Städte der Bürgervorsteher der Hansestadt Anklam, die Vorsitzenden des Bau- und des Kulturausschusses, die Geschäftsführungen der kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsunternehmen beider Städte, die Fachbereichsleiterin Bau und die Sachgebietsleiterin Stadtmarketing, sowie Planer, der Rahmenplaner und der treuhänderische Sanierungsträger der Hansestadt Anklam teil.

Anklam und Lübbenau sind von der Ortsgröße, der Einwohnerzahl und Einwohnerentwicklung vergleichbar. Beide Städte hatten in den 1980er Jahren eine Einwohnerzahl von über 20.000 Einwohnern, die sich im Vergleich dazu um 30 – 35 % reduziert hat. Ein großer Unterschied besteht jedoch bei den Besucherzahlen beider Städte. In den Ländern Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sind die touristischen Schwerpunkte und die Besucherverteilung historisch und territorial bedingt sehr unterschiedlich. Was darüber hinaus in Lübbenau teilweise anders als in Anklam ausgeprägt ist oder funktioniert, zeigten die gemeinsamen Gespräche und die Besichtigungen während des Erfahrungsaustausches.

Entscheidend für die Stadtentwicklung sind die Festlegung der gemeinsamen Ziele, bürgerschaftliches Engagement und Ausdauer. Den Wohnungsunternehmen kommt in diesem Prozess eine wichtige Rolle zu. Im Ergebnis des städtebaulichen Erfahrungsaustausches formulieren die Teilnehmer eine Strategie um den begonnenen Prozess kontinuierlich fortzusetzen, jedoch bei Schwerpunktthemen diesen zu intensivieren, um anhand konkreter Themensetzungen noch besser voneinander lernen zu können.

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